Don Juan Carlos

El saber no ocupa lugar
 
 

Gedankenlose Träume

Umarmt von Wärme sitze ich hier.

Verloren in meinen Gedanken -

Ich blicke ins Leere,

als würde ich etwas suchen.

In meinen Gedanken,

Unendlichkeit von Leere -

Die Gedanken kreisen im Nichts.

Gefangen im Traum der Sehnsucht;

ich bin verloren.

 

-Don Juan Carlos-

2 Kommentare 1.10.09 20:53, kommentieren

Verträumt -

Die Kerzen flackern im Schatten der Nacht.

Es ist kalt.

Von irgend woher ertönt Musik.

Die tragende Schwere erreicht mein Gemüt,

trotz der Ferne.

Meine Augenlider sind schwer.

Ich muss mich zusammenreißen!

Träume wollen doch erfüllt werden;

sind Träume noch Träume wenn sie gelebt werden?

Mein Traum ist das einzige was mich noch am Leben hält;

der Glaube an mein können!

Was geschieht wenn ich nicht mehr träume sondern lebe?

Ich habe Angst -

 

 

-Don Juan Carlos-

1 Kommentar 1.10.09 20:40, kommentieren

Nur Du -

Die Nacht bricht herein.

Dein Haar glänzt im aufkommenden Mondschein.

Du tanzt über eine Wiese,

wie ein zauberhafter Traum der nicht enden soll.

Die Sterne funkeln Dich an.

Als würden sie nur Deinetwegen existieren.

Alles scheint mit Dir verbunden zu sein und doch so fremd.

Ein Teil der Schönheit, der Liebe, des Ganzen, der Ewigkeit.

Nur Du verzauberst alles in deiner Nähe und ziehst es in Deinen Bann.

Nur Du -

 

-Don Juan Carlos-

1 Kommentar 20.9.09 20:16, kommentieren

Südfrankreich - Endlose

Der Wind zieht endlose Kreise,

nie endend wirbelt er in den Feldern umher.

Ich stehe unter einem Kirschbaum.

Die Sonne kitzelt meine Nase.

Ich runzle sie.

Eine Böe weht mir ein paar Harre ins Gesicht.


Hier scheint alles endlos zu sein.

Die Felder, das blau des Himmels, die Sonne und die Straße.

Eine unebene und schmale Straße zieht sich inmitten des Felder- und Blumenmeeres hindurch,

so unbedeutend.

Es ist schon lange kein Auto mehr vorbeigefahren erinnere ich mich und blicke in das tiefe blau des Himmels.

Eine einzelne Wolke ist dort zu sehen;

verloren in der Endlose;

wie ich.

 

 

 

 

Für die Lebenskunstlerin .

-Don Juan Carlos-

2 Kommentare 20.9.09 13:43, kommentieren

Abschied (Trauer)

Der Sand zwischen meinen Zähnen knirscht.
Die Wellen streicheln in einem immer gleichbleibenden Rhythmus meine Zehen.
Ich muss schmunzeln.
Der Wind weht mir den feinen Sand ins Gesicht.
Ich kneife meine Augen fest zu -
Langsam richte ich mich auf;
reibe mir den Sand aus den Augen.
Das Schilf auf den Dünen tanzt;
zusammen mit dem Wind.
Mit den Händen voraus bewege ich mich darauf zu.
Das Schilf kitzelt sie;
sie sind spröde.

Ein paar Regentropfen berühren mich.
Ich blicke auf.
Ein Tropfen streicht mir über die Wange.
Es werden immer mehr -
Der Regen prasselt auf mich ein.
Ich will ihn schmecken;
strecke meine Zunge aus.
Kurz erschrecke ich,
mach den Mund dann aber weiter auf;
ganz vorsichtig.
Meine nasse Kleidung schmiegt sich an meinen Körper.
Kurz kitzel ich über meinen Bauch.

Das Meer sieht bedrohlich aus.
Die Wellen bewegen sich immer weiter durch den nassen Sand auf mich zu;
als könne sich dem Meer niemand entziehen.
Ich stapfe wie in Trance auf sie zu.
-Die Sirenen des Meeres- dachte ich.
Eine kleine zierliche Hand packt mir an die Schulter.
Ich schließe die Augen.
Zart und traurig klingt ihre Stimme.
"Mir fehlt Mama auch -"
Dann breche ich zusammen -

 
-Don Juan Carlos-

2 Kommentare 1.9.09 00:23, kommentieren

Der Wald

Meine Füße schmerzen.
Der Mondschein glitzert durch die Tannennadeln.
Ich bleibe stehen,
schließe meine Augen,
atme ganz tief.
Der Duft des Waldes scheint mich in seinen Bann ziehen zu wollen.

Ich stehe einfach da;
mit geschlossenen Augen.
Der Wind lässt die Tannennadeln rasseln.
Alles ist so voller Leben und doch so voller Einsamkeit.

Erst jetzt spüre ich den weichen Boden.
Ich öffne meine Augen.
Moos bedeckt meine Füße.
Die kleinen braunen Nadeln kitzeln sie;
ganz zart.

Ich lege mich hin,
und verliere mich;
in den Armen der Natur.

 

-Don Juan Carlos-

2 Kommentare 31.8.09 13:47, kommentieren

Der Kuss der Muse

Gestern Nacht habe ich von dir geträumt.
Nur ein zarter seidener Schleier bedeckte dich.

Mein Herz bebte vor Erregung.
Ich spürte nur noch die Wärme des Blutes in mir.

Ich starb bei deinem Anblick.
Aoide -

Ich lag dar;
Regungslos.
Ein Kuss nur.
Aoide -

Stille -

Ich zündete die Kerze an meinem Bett an.
Ich griff nach meinem Stift und Papier.
Aoide -

Die Noten schienen sich von selbst zu schreiben.
Ich spürte wieder die wärme in meinem Brustkorb.
Dann brach ich in Tränen aus.
Aoide -

Es dämmerte schon.
In den Händen hielt ich den Kuss der Muse.

Sie ist mein,
für immer.

 

-Don Juan Carlos-

2 Kommentare 30.8.09 22:32, kommentieren